Am Flughafen hab ich dann folgende Anzeige für den SkyTrain gesehen und ich dachte bisher wir Deutschen wären akkurat:
Sonntag, 30. Dezember 2007
Flughafen
Am Flughafen hab ich dann folgende Anzeige für den SkyTrain gesehen und ich dachte bisher wir Deutschen wären akkurat:
Buffalo
Lange Rede kurzer Sinn: Also Ausflug nach Buffalo und drei Fliegen mit einer Klappe schlagen: kurzer Abstecher in die USA zum Shoppen, Stadttour und Bewerbung für das Student Permit.
Als Transportmittel bot sich für zwei Personen wieder der Greyhound an. Für nur 40$ pro Person waren wir dabei. Die Fahrt von Toronto nach Buffalo dauert etwa 2,5 Stunden ohne Verzögerung an der Grenze ... auf der Hinfahrt war ich mitverantwortlich für eine Verzögerung ... man wollte mich erst nach ein Paar Minuten Verhandlung Einreisen lassen. Nur weil mein Kurz-Studiumsvisum in Kanada, zu dem Zeitpunkt, nur bis zum 31. Januar gültig war, aber ich in den USA ein min. Erlaubnis von 90 Tage bekomme und somit nach der max. Zeit nicht mehr nach Kanada einreisen darf. Ich konnte aber glaubhaft darstellen, dass ich nur zwei Tage im Land bleiben will. Obendrein kostet der Spaß auch noch 6 USD, die ich mit der Kreditkarte bezahlen musste, da ich nur CAN-$ bei mir hatte ... welch ein Wunder wenn man von Kanada einreist. Noch Fingerabdrücke und nicht lächeln in die Kamera für ein Foto war ich durch die Grenze. Selbst meine australische Reisebegleiterin wurde schief angeguckt, als sie sagte, dass sie am nächsten Tag wieder das Land verlassen will.
Mein erstes Fazit des Trips treffend ausgedrückt von Obelix: Die ******, die Amis;-).
Wir waren alle durch die Grenze und 10 Minuten später kamen wir dann in Buffalo an. Mein erster Eindruck: Buffalo erinnerte mich an Filme in Chicago zu Al Capones Zeiten.
Das Hostel haben wir schnell gefunden. Ein kleines, sauberes Hostel, mit einem Nachteil: Straßenbahn-Haltestelle direkt vor der Türe. Das ist eigentlich gut, aber nicht in Buffalo, da hier die Straßenbahn bei jedem Anfahren und Halten die Bimmel betätigt.
Das Hostel liegt direkt an Downtown von Buffalo und so haben wir uns entschlossen erstmal ein Stück die Main Street runter zulaufen und dann den Bus Richtung Einkaufsstraße zunehmen. Also in Downtown und an der Main Street war echt tote Hose, die meisten Ladenlokale zu vermieten oder Läden kurz vorm Schließen, die Einkaufsstraße dagegen hatte schöne kleine Geschäfte zu bieten. Anschließend haben wir eine riesige Mall erkundet und das einzige Richtige gemacht: Nachdem Mittagessen haben wir uns für drei Stunden aufgeteilt und jeder ist für sich Shoppen gegangen. Anschließend wieder zurück nach Buffalo und beim Hostel unsere Einkäufe abgeladen und ab ins Pub-Viertel um ein Abendessen und ein Bier aufzutreiben. Was isst man in Buffalo? Buffalo Wings!!! Wir haben Double Size Wings und ein Basket of Fries bestellt. Nach 5 Wings hatte meine Reisebegleiterin aufgegeben und so blieben für mich die restlichen 15 über. Aber ich hab nach 13 auch die Flüge gestreckt :-), zu viele Fritten gegessen ... aber das Essen war lecker!!!
Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen und ab zum Konsulat. Nachteil am Frühenaufstehen war, das das Wasser für die Duschen bis 8 abgedreht ist:-(, okay nur Katzenwäsche. Auf zum Konsulat und auf dem Weg in Downtown Frühstück auftreiben ... mehr als ein Kaffee und Donut konnte ich nicht finden. Die Beantragung eines Student Permit war eigentlich relativ einfach, wenn man vorher den ganzen Papierkram, den man auftreiben muss nicht mit einbezieht. Tausend Dank noch mal an meine Eltern, die die ganzen Papiere in Deutschland eingesammelt haben (bei Banken, Behörden ...) und mir zugeschickt haben!!!!!
Im Konsulat war das bloß Schlange stehen. Erstmal um ins Konsulat zu kommen, dann Schlange stehen um den Antrag beim ersten Schalter einzureichen, Nummer bekommen. Hinsetzen, warten, aufgerufen werden. Gebühren bezahlen, wieder hinsetzen warten, wieder aufgerufen werden. Zum ersten Schalter vom Anfang latschen und die Bestätigung abholen, dass man an der Grenze wahrscheinlich ein Student Permit bekommt. Glücklich sein!!
Meine Reisebegleiterin war noch in der Mall einkaufen und so hab ich mir noch die Stadt angeguckt bevor wir uns auf dem Weg zurück mit dem Greyhound gemacht haben. An der Grenze hieß es für mich wie immer wenn ich nach Kanada will ab durch den Immigration Schalter ... ich brauchte ohne Wartezeit keine 5 Minuten, aber vor mir waren am Immigration Schalter mehrere Familien... d.h. lange warten. Ich war nur der Vorletzte von den Busgästen, 15 Minuten nach mir kamen dann die Letzen.
Fazit: Buffalo ist eine verschlafene Kleinstadt (250.000 Einwohner) ... Downtown tote Hose, Einkaufsmall genial, viel Architektur und für mehr als ein anderthalb Tages Trip zu klein!!!
Dienstag, 25. Dezember 2007
X-Mas Trip
Aber am 24.12. sind die Temperaturen wieder gefallen, so auf -7°C und gefühlte -14°C, deshalb konnte man ein sehr lustiges Phänomen beobachten. Die aufgewirbelte Gischt legte sich als Wasserfilm auf die Klamotten und nach ein paar Minuten bildet sich dann am ganzen Körper eine dünne Eisschicht. Nicht nur die Klamotten waren mit Eis bedeckt, sondern alles in der Nähe der Falls. Leider gab's keine Bootstour; geschlossen im Winter :-(. Aber "Journey behind the Falls" war geöffnet und so konnten wir die Falls aus der Nähe sehen.
Fazit des Tages: Mal ein ganz anderer Weihnachtstag; genial und kalt!!
So nun hier ein paar Bilder und ein Video:
Montag, 24. Dezember 2007
Sonntag, 16. Dezember 2007
Schneesturm
Erwartet werden "nur" 25 bis 35 cm Schnee;-).
Das war heute morgen schon ein Spaß als ich zum Einkaufen gegangen bin ... bei jedem Schritt bis zu einer Handbreit über den Knöcheln im Schnee eingesackt ... apropos hab immer noch keine Winterboats, nur die Hiking-Sommerschuhe ... wenigstens sind sie wasserfest und haben ein gutes Profil ... solange der Schnee nicht vom Schaft her in den Schuhe kommt.
Ein Paar Kanadier schaufeln selbst bei solchem Wetterbedingungen unverdrossen den Schnee weg ... selbst wenn eine halbe Stunde später wieder 5cm liegen, wie ich heute morgen gesehen hab.
Und momentan schneit es immer noch weiter. Aber hier ein Paar Eindrücke ... fotografieren im Winter macht echt kein Spaß, weil man die Handschuhe ausziehen muss, um die Kamera zu bedienen.
The Nutcracker - Der Nussknacker
The Nutcracker ist ein Ballett, das meistens zur Weihnachtszeit aufgeführt wird und es gehört zu den Klassiker des Balletts (Wiki eng. / Wiki deutsch) . The National Ballet of Canada hat das Stück aufgeführt.
Ich war persönlich sehr positiv überrascht von der Aufführung. Mein Bild, das ich vom Ballett hatte, wurde komplett auf den Kopf gestellt. Es war eine sehr interessante und schöne Aufführung. Die Aufführung hat etwas von "getanztem" Schauspiel und war dadurch meiner Meinung nach überhaupt nicht langweilig sondern im Gegenteil spannend und teilweise auch lustig, was ich überhaupt nicht von einem Ballet erwartet hab. Die Kostüme waren sehr schön. Teilweise fand ich es erstaunlich, wie leichtfüßig sich die Tänzerinnen und Tänzer mit den teilweise sehr schwer aussehenden Kostümen bewegt haben. Des weitern war auch die Beweglichkeit und das tänzerische Können der Tänzerinnen und Tänzer sehr beeindruckend. Unglaublich welche Beweglichkeit der menschliche Körper durch Training erreichen kann.
Das interessantes an der Aufführungen war auch der schnelle Wechsel zwischen Bühnenbildern, bei denen viele Tänzer auf der Bühne waren und zu Solo- oder Partnertänzen. Dadurch wurde die gesamte Aufführung richtig lebhaft.
Alles im allen eine schöne Abwechslung zwischen dem ganzen Arbeiten für die Uni und eventuell würde ich mir sogar mal eine weitere Aufführung anschauen.
Christmas Lunch
Am Dienstag hatte ich meine letztes Finalexam und hab jetzt "nur" noch zwei Projekte fertig zustellen, aber nun zum eigentlichen Topic des Blogeintrags.
Am Mittwoch gab es vom Fachbereich das Weihnachtsmittagsessen. Es fand im Jerusalem stand. Das Jerusalem ist ein jüdisches Restaurant. Man hatte freie Auswahl vom Buffet und ein Gericht war leckere als das Andere. Für mich als Student war das Weihnachtsessen komplett kostenlos, sogar die Getränke waren inklusive. Ich hab auch mal wieder festgestellt, wie groß alleine der Graduate-Bereich vom Computer Science und Engineering Fachbereich ist, mehr als drei lange Tisch für jeweils ca. 30 bis 40 Personen waren vollbesetzt mit Studenten, Mitarbeitern und Professoren und nicht zu vergessen den Begleitungen;-).
Wäre das Restaurant nicht soweit außerhalb würde ich auf jedem Fall noch mal zum Essen hin! Es war einfach lecker!
Montag, 10. Dezember 2007
Coffeemaker
Ein Bild von der Mini-Kaffeemaschine:
Derjenige, der als Erster die richtige Lösung abgibt, bekommt auch ein Bier ausgegeben (Gewinn nur einlösbar in T.O. und ... der Rechtsweg ist ausgeschlossen^^ ).
Sonntag, 9. Dezember 2007
Letzte Woche
Letzte Woche Samstag war ich auf dem Konzert von Bedouin Soundclash und was soll ich sagen: Awesome!!!!
Geniale Stimmung im Publikum und Bedouin Soundclash hat einfach die Halle gerockt!
Anschließend sind wir auf die Geburtstagsfeier einer Freundin gegangen. Auf dem Hinweg zur Party ging schon das Schneetreiben los und es sollte die ganze Nacht anhalten. Unglaublich wie viel Schnee fallen kann Anfang Dezember.
Hier mal ein Paar Bilder vom YorkU Campus am Dienstag (aufgenommen mit meiner Handykamera):


Am Tag nach der Party hieß es weiterarbeiten, für das Projekt, das am Montag fertig sein musste. Das Weiterarbeit war auch mehr oder minder erfolgreich möglich. Die Nacht war einfach zu anstrengend;-).
Die restliche Woche war sonst nichts besonders außer unglaublich viel Arbeit und einmal Kinoabend.
Wir waren in einem sehr guten Western: The Assassination of Jesse James by the Coward Robert Ford (deutsch: Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford). Ein sehr interessanter Film, mit einer sehr guten Handlung. Der Beginn ist ein typischer Western, der die Geschichte eines Bandenführers erzählt, doch dann nimmt der Film eine sehr interessante Wendung und geht dann mehr in Richtung Drama . Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, da ich allen nur empfehlen kann diesen Film anzuschauen.
Am Freitag hatte ich mein erstes Finalexam in Computer Vision. Bin echt auf die Note gespannt. Am Dienstag folgt dann das zweite Finalexam in Data Mining und muss jetzt auch weiterlernen;-).
Donnerstag, 6. Dezember 2007
Nachtrag Verlängerung
Am 11. Juli 2008 geht der Flug los und am 12. Juli 2008 bin ich schon wieder da!
Also wer Lust hat Toronto anzuschauen und eine Führung von einem "Einheimischen" haben will, hat also noch etwas Zeit vorbeizuschauen;-).
Weitere Berichte, sowie aktuelle Bilder vom Schneetreiben werden in den nächsten Tagen folgen, hab momentan zu viel zu tun, um umfangreich zu berichten.
P.S.: Kommentare sind immer noch für alle freigeschaltet, was Ben schon genutzt hat;-).
Mittwoch, 28. November 2007
Weihnachtsschmuck und der restliche Samstag
Bei der Winterjacke bin ich fündig geworden, eine super warme, lange und winddichte Jacke mit einer gefütterten Kapuze inklusive Fellrand.
Bilder folgen garantiert noch!
Schuhe hab ich noch nicht ... nur ein Paar Winterwanderschuhe in meiner Größe gefunden und das war das einzige Paar, das ich in meiner Größe nachdem abklappern von über 10 Läden auftreiben konnte :((, muss mal weiter suchen.
Abends waren wir dann auf dem Cavalcade of Lights. Das Fest fand auf einem weihnachtlich beleuchten Platz vor der Town Hall statt und es stand dort auch wieder ein Weihnachtsbaum;-). Die Town Hall würde grün angeleuchtet. Alles im Allen schön anzuschauen. Zunächst gabs bei dem Fest den Auftritt von verschiedenen Musikkünstler, die klassische Weihnachtslieder oder Winterlieder gesungen haben. Im Anschluss startete dann ein kleines, aber schönes Feuerwerk. Das Beste am Ganzen war, das es für Lau war.
Ich war aber echt froh, dass ich die neue Winterjacke hatte, bei knapp -3°C und einem fiesen Wind, der die gefühlte Temperatur auf mindestens -10°C treibt!
Montag, 26. November 2007
Die letzen vier Wochen in Kanada stehen vor der Tür oder...
Noch nicht!!!
Die Spatzen pfiffen es schon von den Dächern und die Gerüchteküche war schon kurz vorm Siedepunkt, aber nun es ist nicht mehr ein Gerücht: Ich hab mein Auslandssemester um ein weiteres Semester verlängert! Frei nach einem bekannten kölschen Lied:
" ... Länger! Länger!
Wir bleiben hier einfach was länger!
Länger! Länger!
Wir bleiben hier einfach was länger!
Weil es schön ist! So schön ist ..."
Die Entscheidung ist schon vor knapp einem Monat gefallen und am Donnerstag kam dann endlich die sehr gute Neuigkeit von der YorkU, dass die Verlängerung genehmigt ist. Das Übliche hin- und herlaufen bzw. schreiben zwischen den verschiedenen Stellen kostet halt Zeit, aber dank der guten Unterstützung durch die Fachbereiche in Deutschland und Kanada lief das ganze Verfahren ohne größere Probleme ab.
Ein Grund für die Verlängerung hab ich oben schon genannt, es ist einfach schön hier, das Land, die Kultur, die Menschen und man hat sich gerade so gut eingelebt und soll dann schon wieder weg. Andere Grund sind u.a.: Ich möchte die Zeit gerne nutzen, um einen interessanten Kurs aus dem Computer Science Bereich zu besuchen, Human-Computer Interaction und außerdem möchte ich mit dem Kurs Astronomy die Chance war nehmen einen Blick über den Tellerrand zu werfen. Ich werde außerdem noch einen Kurs für kanadische Sprache und Kultur besuchen.
Möchte mich an dieser Stelle noch mal bei allen Bedanken, die mir bei der Entscheidungsfindung geholfen haben!
Lange Rede kurz Sinn, ich werde also erst Ende Juni 2008 wieder nach Deutschland zurückkommen. Ein genaueres Datum wird in den nächsten Tagen folgen, wenn ich meinen Flug umgebucht hab. Der nächste Besuch einer Behörde ist auch schon eingeplant, ich brauche noch ein Student Permit (Aufenthaltsgenehmigung für Studenten) und muss dafür wohl sogar in die USA fahren, mal sehen wie das genau abläuft.
Ich hoffe ihr vermisst mich nicht allzu sehr. Aber wenn ihr es ohne mich gar nicht mehr aushaltet, könntet ihr auch gerne mal bei mir vorbei schauen, ist ja nur einen Katzensprung entfernt ; - ) .
Donnerstag, 22. November 2007
Erster richtiger Schnee
Die ganze Straße weiß und es sah am Vortag überhaupt nicht danach aus und es soll erstmal so weitergehen. Also am Wochenende muss ich mir jetzt doch endlich mal 'ne dickere Winterjacke und Winterschuhe kaufen ... habs bis her erfolgreich vor mir her geschoben, immer nach dem Motto, das hat noch Zeit, der Winter ist fern.
Die Straße vor meinem Appartement morgens auf dem Hinweg zur Uni:
Santa Claus Parade
Am Sonntag hatte ich trotz viel Arbeit Zeit gefunden mir die Santa Claus Parade anzuschauen.
Ich hatte das Gefühl, dass ich mir einen Karnevalszug anschaue: Es wurden Kamelle geschmissen, Wagen fuhren vorbei, nur der einzige Unterschied zu einem Karnevalszug war, dass die Musikkorps Weihnachtsmusik gespielt haben. Clowns durften auch nicht fehlen und viel Werbung. Alles im Allen etwas Merkwürdig das Ganze: Karneval gemixt mit Weihnachten und Kommerz. Das Wetter war wenigsten Traumhaft: Sonnenschein und Kalt!! Aber schaut euch das selber an.
Zwei der vielen Musikkorps, statt wenn dat Trömmelchen geht ..., gab's Weihnachtsmusik gespielt u.a. mit Dudelsäcken:
Freitag, 16. November 2007
Was mich alles von Assignment schreiben abhält
Die Vorspeise:
So genügend getrödelt, muss wieder ran ans Assignment:-(.
Donnerstag, 15. November 2007
Beowulf
Das Beste an den Karten war, dass sie für eine Aufführung im IMAX waren, d.h. der Film wurde stereoskopisch (mit 3D-Effekt) gezeigt!!
Es war einfach beeindruckend, der komplette Film von Anfang bis Ende in 3D. Man hatte das Gefühl das die Handlung direkt vor Einem stattfindet, anstelle auf der Leinwand. Teilweise dachte man echt, man wird gleich von den Gegenständen getroffen.
Die Handlung im Film war zwar nicht die Beste, aber es war trotzdem ein guter Film ... vielleicht aber auch nur wegen der Stereoskopie ;-).
Also wenn ihr in der Nähe ein IMAX habt: Nichts wie rein und den Film anschauen ... es lohnt sich auf jedem Fall, dar hier der ganze Film in 3D ist und wie häufig bei anderen Filmen nur Teile!!
Montag, 12. November 2007
Kuriositäten in Kanada
- Eine O-Saft-Flasche: 1,89L
- Eine Flasche mit einem koffeinhaltigen Erfrischungsgetränk: 710ml
- Eine Wasserflasche: 591ml
Die krummen Mengenangaben sind meiner Information nach durch die Umstellung aufs metrische System entstanden.
Dafür gibt's den Preis für die Kuriosität der Woche!
Donnerstag, 8. November 2007
Schreck in der Morgenstunde
Ist doch glatt der Bügel abgefallen!!!
Nach einer viertel Stunde war sie gefunden.
Auf zum nächsten Optiker. Konnte mich zum Glück erinnern, wo der nächste ist. Es stellte sich beim Optiker raus, dass der Schaden gar nicht so groß war. Es musste nur ein kleines Plastikteil erneuert werden, dass den Bügel am Glas festklemmt und für 10$ bin ich nochmal günstig weggekommen.
P.S.: Heute gab's hier die ersten Schneeflocken ... im November schon Schnee ... ich ahne schlimmes für den Winter :-S.
Dienstag, 6. November 2007
Wochenende im Zeichen eines Assignments
Die Tage von Freitag bis Sonntag habe ich sonst komplett in der Uni verbracht. Ist schon lustig, wenn man über drei Tage den kompletten Kurs von morgens bis abends im Lab sieht. Dachte bisher ich bin der einzige, der bis zur letzten Minuten am Assignment arbeitet.
Die Uni habe ich am Sonntag um neun verlassen und dann anschließend zu Hause noch bis vier Uhr dran gesessen. Wie sich heute in der Vorlesung rausstellte war ich nicht der einzige, sondern alle haben etwa solange gearbeitet.
Übrigens man bekommt auf dem YorkU-Campus selbst am Sonntag noch Essen und ganz wichtig Kaffee. Man läuft zwar 10 min, um einen Kaffee zu bekommen ... aber es gibt welchen!
Donnerstag, 1. November 2007
The Rocky Horror Picture Show
Der Wahnsinn, was vor und während des Films abging. Um Karten zu bekommen haben wir uns schon eine Stunde vorher in die Schlange gestellt. Für gute Sitzplätze hieß dann wieder Schlange stehen.
Nach zweimaligem Schlangestehen waren wir dann im Kinosaal. Plätze suchen, setzen und die Show konnte losgehen. Schon vor dem Beginn des Films gings im Publikum rund. Alle waren am Feiern. Dann lief der Film an und 90 Prozent des Saals sang die Titelmusik mit. Der Film lief keine fünf Minuten und ab ging's im Kino. Auf der Leinwand lief eine Hochzeitszene und was wird während einer Hochzeit geworfen? Reis! Die Zuschauer haben tatsächlich ebenfalls Reis geworfen. Des weiteren wurden bei bestimmten Szenen oder Namen die gesagt wurden, irgendwas gerufen, was durch den Lärmpegel nicht zu verstehen war. Ebenso wie der Film, der die halbe Zeit nicht zu hören war. Dann kam die nächste Szene: Die Hauptdarstellerin verlässt ein Auto im strömenden Regen und hält sich zum Schutz vor dem Regen eine Zeitung über den Kopf. Das Publikum ebenfalls! Zwei Sekunden später war klar warum, einige hatten Wasserpistolen mitgebracht. Zum Glück war in unseren Reihen jemand, der den Film kannte und hat uns alle schnell mit Zeitungen versorgt. Auf zur nächsten Szene, diesmal nur Feuerzeuge raus und im Takt der Musik hin und her schwingen. Dann tanzte zur Abwechslung auch das Publikum, als im Film "Let's do the time warp" gespielt wurde. Und immer wieder Zwischenrufe, bzw. Ergänzungen zu Sätzen und Szenen im Film. Um das Kino nun endgültig ins Chaos zu Stürzen wurden bei einer Szene Klopapierrollen durch den Saal geworfen. Zum Höhepunkt wurde die Party getrieben als im Film irgendwas mit Toast gesagt wurde. Darauf hin flogen Toastbrot-Scheiben durch den Saal.
Mein Fazit des Abend: Es war einfach richtig lustig, wie es in einem Kino abgehen kann!!! Und ich hab keine Ahnung, um was im Film ging, aber die Party im Saal und nicht der Film war die Hauptsache!!
Dienstag, 30. Oktober 2007
Wicked Halloween Bash
Fazit der Party: Awesome!!!!!!!!!!!!!!
Ein Paar Bilder der Party:
Der Pirat ^^
Ein Teil der Partygäste:
Die freundlichen Cops:
Internationale Küche und Kultur
Nach viel Arbeit mit zwei Assignments und Lernen für ein Midterm (Zwischenprüfung) stand am Donnerstag statt selbst gekochtem Mal ein Restaurantbesuch auf dem Programm. Diesen Besuch hatte ich mir auch echt verdient.
Wir haben uns für The Pomegranate entschieden. Ein kleines Restaurant, in dem die persische Küche serviert wird. Was soll ich sage so lecker hab ich schon lang nicht mehr gegessen. Als Vorspeise hatten wir uns Fladenbrot und dazu eine Soße aus pürierten Auberginen und weiterem Gemüse bestellt. Einfach nur lecker!! Dann kam der Hauptgang: Eine super zarte und leckere Lammkeule auf Preiselbeeren, dazu Basmatireis mit Linsen, Preiselbeeren und Feigen o. Datteln (bin mir da nicht ganz sicher). Als Beilage ein kleiner Salat. Und wie es sich gehört zu einem sehr guten Essen, ein sehr guter Wein aus Südafrika. Das gesamte Essen: Einfach nur ein Traum!!!!!!!
Am Freitagabend stand dann Kultur auf dem Programm. Eine Theatergruppe an der UofT führte in einem Theater auf dem Universitätsgelände eine Komödie auf. Der Name des Stücks war Talk Radio. Der Name beschreibt schon relativ treffend den Inhalt des Stücks, es ging um eine Radiosendung, bei der Zuhörer anrufen konnten und das was ihnen auf dem Herz liegt aussprechen. Der Radiomoderator hatte eine sehr aggressive bis lustige Art mit den Leuten umzugehen. Da der Moderator dabei sehr aus sich herausging, scheiterte er am Ende an seinen, an den Problemen der Leute und gab die Sendung auf. Meiner Meinung war es eine sehr lustiges Bühnenstück, mit einer interessanten Story.
Donnerstag, 25. Oktober 2007
Squirrel
Dienstag, 23. Oktober 2007
Paper Presentation und sonstiges
Gleich werde ich mir für mein Software Re-Engineering Assignment eine kleine Open Source Software suchen, die dann Rahmen des Assignments geclustert werden muss, d.h. man versucht zusammenhängende Strukturen in der Software zu finden. Das Interessante an diesem Assignment ist, dass man frei wählen kann, welche Software man untersucht und worauf man das Clustern bezieht, z.B. auf Klassen, Methoden, Pakete etc. Wobei ich noch keine Idee hab, welches Open Source Projekt ich wählen soll. Wenn jemand schon immer wissen wollte, wie seine liebste Open Source Software strukturiert ist, einfach mal als Kommentar schreiben. Vielleicht wähle ich es für mein Assignment.
Beim Letzten Blog-Eintrag hatte ich ganz vergessen über unserem internationalen Cocktailabend am Donnerstag zu Berichten. Wir, das sind eine Australierin, drei Deutsche, ein Iraner und zwei Kolumbianer, hatten uns getroffen, um gemütlich ein Paar Cocktails zu trinken und dann im Anschluss die Stadt unsicher zumachen. Die Kolumbianer hatten eine südamerikanische Spezialität aus Pisco, Limetten-Saft, Chili, Zucker und ein oder zwei weiteren Zutaten einen leckeren Cocktail gemischt. Als weitere Cocktails waren im Angebot: O-Saft mit Blue Curaçao und weitere Mischungen mit Blue Curaçao und Pisco. Nach dem die Cocktails getrunken waren ging's ab in einen kleinen Club. Alles im Allen ein sehr schöner Abend.
Sonst stand am Wochenende neben sehr viel Arbeit mit Assignments noch ein gemütlicher Filmabend und gemütliches Treffen in einer Bar auf dem Programm. Aber alles nicht solang, da gestern wieder ein Assignment fertig sein musste.
Und hier kleiner Eindruck wie viel Arbeit Assigments sind. Die gesammelten Werke der letzten anderthalb Wochen, nicht zu vergessen die unzähligen Kaffeetasse ;-).
Samstag, 20. Oktober 2007
Halbzeit
Die Einschätzung in meinem ersten Fazit war korrekt, die vergangenen Wochen waren einfach genial, obwohl ich mittlerweile durch Assignments und anstehende Midterms gut ausgelastet bin.
Nur wenn die Zeit weiterhin so rast, wird das Auslandssemester viel zu schnell vorbei sein :-( ... eigentlich ist ein Semester viel zu kurz ... man hat sich gerade gut ein gelebt und muss dann auch schon wieder weg :-(.
Das Wetter war in den letzten Wochen genial gewesen ... aber allmählich läuft der Sommer hier in T.O. aus, in den letzten zwei Wochen sind die Temperaturen von knapp 26° auf um die 14° gefallen. Aber zwischendurch wehrt sich der Sommer noch gegen sein nahes Ende, wie am Donnerstag, es waren wieder Temperatur über 20° angesagt.
Bin schon gespannt was der Winter bringt. Hoffentlich wird es nicht ein Jahrhundert-Winter, nachdem Jahrhundert-Sommer ;-).
Nach dem starken ersten zweieinhalb Monaten blicke ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf die letzen Monate meines Auslandssemester... mit einem lachenden Auge, weil die kommende Zeit bestimmt genau so genial wird wie die Vergangene ... mit einem weinende Auge, weil es schon in weniger als zwei Monaten vorbei sein soll.
Dienstag, 16. Oktober 2007
Post aus DE und restliche Woche
Welch freudige Überraschung!!
Der Inhalt des Pakets war ein schönes Buch, ein Langarm-T-Shirt und eine wunderschöne Postkarte.
Vielen Dank noch mal für das Paket, hat mich sehr gefreut!!!
Was ist seit dem letzen Blogeintrag sonst passiert??
Hmm ... eigentlich nichts besonders Spannendes.
Nach dem Ausflug musste ich in der Woche erstmal die Zeit reinholen und hab dem entsprechend die ganze Woche an meinen Assignments gesessen.
Am Wochenende feierten wir dann den Geburtstag eines Freundes. Wir bereiteten uns selber mehrere Bleche mit leckerer, dick belegter Pizza zu. Genossen den Abend dann gemütlich mit der Pizza und einem Gläschen Wein o. einem kanadischen Bier.
Sonst standen am Wochenende nur noch zwei weitere Partys an, die beide einfach genial waren. Zwischen den Partys hieß es dann an den Assignments weiterschuften.
Ein Assignment musste heute Abgeben werden und es ist auch pünktlich fertig geworden ;-).
Mittwoch, 10. Oktober 2007
Thanksgiving Wochenende
Die Hütte liegt ca. 170 km nördlich von Toronto in einer einmalig schönen Landschaft.
Los ging's am Freitag mit dem Ausleihen der Autos. Zunächst wollte man uns die Autos nicht verleihen, weil keiner von uns 25 Jahre oder älter ist. Doch eine Stunde später haben wir die Autos dann doch noch bekommen. Mussten am Ende zusätzlich zu der Underage Fee (Strafgebühr wenn man unter 25 Jahre alt ist) noch 90 $ pro Auto für eine Versicherung bezahlen, aber wir hatte die Autos und somit konnte der Trip dann doch am Samstag starten.
Diesen Wagen hab ich gefahren:
Der Wagen hat nur den kleinen 3,8 Liter V6-Motor mit 200PS ;).
Und die zweite Fahrerin diesen Wagen:
Am Samstag ging's los. Ich hab erstmal bei einer Mitfahrerin Zwischenstopp gemacht, um dort ein Teil des Essens einzuladen. Da sie für das Wochenende Kuchen gebacken hatte, gab's dann zum Frühstück einen leckeren Schokoladenkuchen. Danke an dieser Stelle noch mal für den leckeren Kuchen!!!
Anschließend haben wir dann die Wagen mit Gepäck für drei Tage vollgepackt. Zum Glück stand uns noch ein weiterer Wagen zum Beladen zur Verfügung. In diesen Wagen verluden wir dann das Essen fürs Wochenende. Ohne diesen zusätzlichen Wagen wäre es echt eng geworden in den Autos. Der weitere Wagen gehörte einem UTOC Mitglied, der an diesem Wochenende Wartungsarbeiten an der Hütte geplant hatte. Er hat uns dann auch zur Hütte geleitet.
Nach ca. 4 Stunden Fahrt sind wir so gegen 1pm an der Hütte angekommen und haben uns erstmal eine leckere Brotzeit zubereitet. Nach der Stärkung unternahmen wir eine kurze Wanderung von drei Stunden durch die kanadische Wildnes. Die Landschaft war einfach schön. Im Anschluss gab's Kaffee und den leckeren Schokoladenkuchen. Nach einem guten Abendessen (Chilli con Carne) erkundeten wir eine der örtlichen Höhlen mit dem UTOC-Mitglied als Höhlenführer. Nach einer guten viertel Stunde klettern haben wir das Ende der Höhle erreicht. Dort verschnauft wir in einem kleinen Raum im absoluten Dunkeln erstmal ein paar Minuten. Dann ging's auch schon wieder zurück. Runter ist echt leichter als wieder Rauf, den da arbeitet die Schwerkraft gegen den Kletter ;-). Aber nach viertel Stunde war der Ausgang wieder erreicht. Auf jedem Fall ein lohneswert Abstecher. Denn Abend haben wir dann gemütlich vor dem Kamin ausklingen lassen.
Eindrücke des Tages:
Am Sonntag gab's erstmal ein ausgiebiges Frühstück, bevor wir um kurz nach 12:00 zur einer sechs Stunden Wanderung aufbrachen. Ihr habt richtig gelesen: 6 Stunden!! Aber wir hatten auch genügend Sandwichs für einen Lunch mitgenommen. Auf der Wanderung mussten wir unsere geplante Route ein bisschen abändern, da ein Biber durch einen Dammbau den Fluss neben unserem Weg aufgestaut hat und somit den Weg in einen See verwandelt hatte. Es ist einfach unglaublich wie Abwechslungsreich die kanadische Wildnes ist, von einer Heide / Prärie Landschaft übergehend zum dichtem Nadelwald, dann wieder offener Laubwald, zwischendurch Mischwald. Einfach unglaublich - schön.
Nach zwei Tagen ohne Dusche und viel Sport sind wir dann zu einem See in der Nähe gefahren und haben erstmal ein ausgiebiges Nachtbad genommen und - ihr ahnt es sicherlich schon - am See gab's wieder leckeren Kuchen. Hätte nie gedacht, dass ein Bad im kalten See so angenehm sein kann!
Am nächsten Tag war dann leider schon die Abreise:(. Auf dem Rückweg noch ein Zwischenstopp an einem malerischen Wasserfall und dann war das Wochenende auch schon leider vorbei.
Mein Fazit: Ein geniales Wochenende, sehr schöne Landschaft, geniale und lustige internationale Truppe, auf jeden Fall noch mal!
Mittwoch, 3. Oktober 2007
Schlafen wird überbewertet oder drei Assignments auf einmal
Aktuell hab ich keine Lust mehr, ist ja auch schon wieder halb eins und Suche eigentlich nur was, um nicht am Assignment weiter arbeiten ... also euch mal einen sinn freien Eintrag schreiben ;).
Ein paar Bilder vom heutigen Abend:
Der Schreibtisch beim Lernen:
Sonntag, 30. September 2007
Nuit Blanche und das restliche Wochenende
Auf dem Rückweg bin ich auf dem Unigelände noch über einen Posterstand gestolpert und hab direkt mal ein weiters Poster gekauft. Jetzt sieht die lange Wand noch weniger kahl aus.
Hier mal ein Bild vom neuen Poster.
Abends war dann House Party bei einer Freundin angesagt. Sie und ihre acht Mitbewohner haben ihre Freunde eingeladen. Endlich mal eine Party, wo zu 90% Englisch gesprochen wurde und nicht um halb Drei schon Feierabend war. Mein Fazit eine gelungene Party.
Gestern Nacht war hier in Toronto Nuit Blance. Die Nuit Blanche, Weiße Nacht, ist eine Nacht in der, die Kunstszene in Toronto mit vielen, vielen Ausstellungen und Veranstaltungen die Stadt mit Leben füllt und man somit die Mannigfaltigkeit der Kunstszene in Toronto zusehen bekommt. Die Nuit Blanche begann um 7:00PM und endete so gegen 7:00AM. Wir haben uns verschiedene Ausstellung und Veranstaltungen angeschaut. Für mich am Imposantesten war eine Kunstinstallation in der Ghoststation unter der BAY-Station. Es standen in dieser Ghoststation zwei Züge auf den alten Gleisbetten. Des weitern waren Lautsprecher versteckt montiert und erzeugten tiefe Töne, bis nahe an der Hörgrenze oder sogar im Infraschallbereich. Die Bässe wurden in bestimmten Rhythmen erzeugt und vermittelt dadurch eine sehr interessante bis bedrückende Atmosphäre. Die Bässe waren so kräftig, das man die Vibration an den Zügen spüren konnte. Das interessante an der Nuit Blanche war für mich auch wie viele Leute selbst noch 5:00AM und 6:00AM unterwegs waren.
Die Ghoststation:
Einer der Subwoofer:
Und hier mal eine Videoaufnahme, im Originalen heller, nur Google Video hat das Video abgedunkelt. Man kann leicht die Bässe hören, da das Mikrofon der Kamera nicht empfindlich genug ist im Niederfrequenz-Bereich.
Donnerstag, 27. September 2007
Assignments
Das Assignment in Computer Vision muss bis zum 15. Oktober fertig sein und umfasst drei Aufgaben. Eine Mathematikaufgabe, die die Bereich Optik und Statistik abdeckt. Bei den anderen Aufgaben sind verschiedene Algorithmen zur Rauschunterdrückung und Objekterkennung zu implementieren. Mal schauen wie schwierig das wird.
Und am Wochenende soll das nächste Assignment folgen in Data Mining.
So soviel zu aktuellen News aus T.O., muss am Assignment weiter arbeiten.
Montag, 24. September 2007
Algonquin Park - Ausführlich
Nach einer halben Stunde Fahrt auf einer Straße mitten im Park hält der Busfahrer an und fragt: "Does anybody know what we're looking for?". Einfach göttlich! Wie sich rausstellte, waren wir auf der richtigen Straße und nach einer weiteren halben Stunde Fahrt waren wir um ca. 22:30 da. Wir bezogen direkt unsere Hütte. Anschließend gemütlich ans Lagerfeuer gesetzt und den Abend hungrig genossen mit einem Bier, denn das erste Essen gab's erst am nächsten Morgen:-(.
Am nächsten Tag nach einem amerikanischen Frühstück ging es nach einer kurzen Einweisung mit der Kanutour los. Zwei Portagen später sind wir an unserem Platz fürs Mittagessen angekommen. Nach einer ausgiebigen Pause ging's wieder zurück. Auf dem Rückweg musste unsere Tourguide noch andere Kanufahrer aus dem Wasser fischen, die bei dem Wind mit ihrem Kanu gekentert sind. Aber zum Glück is alles gut gegangen. Der Rückweg führte durch einen See über einen 2 bis 3 Kilometer langen Fluss in den See an dem unsere Hütte liegt. Nur an dem Tag war der Rückweg über den See so gut wie unmöglich. Das Wetter war zwar relativ warm, aber windig. Wir kamen also aus dem Fluss auf den See raus und wurden erstmal von einer Seeseite zur andern Seeseite getrieben. Wieder auf der richtigen Seite angekommen, entschieden wir uns, das Kanu zu verlassen und es hinter uns herzuziehen, da wir bei dem Wellengang und dem Wind keine Kontrolle mehr über das Kanu hatten. Hinterherziehen war möglich, da das Wasser uns nur etwa bis Kniehöhe oder etwas über Kniehöhe reichte. Mir nur bis etwa unters Knie ;-). Nach einer guten halben bis dreiviertel Stunde Marsch im Wasser sind wir am Lagerplatz angekommen. Zumindesten sind wir nicht gekentert wie ein Kanu aus unserer Gruppe. Nichts wie raus aus den nassen Klamotten, Badehose an und ab in die Sauna zum Entspannen und Aufwärmen.
Nun erstmal Eindrücke vom Platz und der Kanutour. (Sollte keine Slideshow erscheinen hier der Link zum Album. Google hat momentan Probleme mit der Slideshow)
Am Sonntag war eine Wandertour durch die kanadische Wilderness angesagt. Man konnte den beginnenden Indian Summer mit seinen Farben sehen. Es war einfach nur beeindruckend. Nach drei Stunden war die Wandertour beendet und es gab Mittagessen. Dann hieß es schon packen und noch ein bisschen Chillen am See. Die Tour hätte einfach noch einen Tag länger sein sollen, bei dem schönen Wetter am Sonntag.
Sollte keine Slideshow erscheinen hier der Link
Sonntag, 23. September 2007
Algonquin Park - Erste Eindrücke
Mittwoch, 19. September 2007
Yorkfest
Aber anschließend sind wir zum Konzert gegangen, das im Rahmen des Festivals stand findet. Das Beste war, das es für YorkU-Student und dessen Gast kostenlos ist, also für uns beide!
Es fand auf dem Campus in der Indoor-Tennishalle statt. Eine riesige Halle, ausgelegt für über 4000 Zuschauer, aber an diesem Abend nicht mal zu einem Drittel gefüllt.
Die erste Band des Abends war Symphony of Nine, starke Rockmusik, mit einem Frontmann der eine Mischung aus Freddy Mercury, einen Sänger von den Stones und / oder AC/DC darstellte. Aber starke Show, die er abgezogen hat.
Anschließend kamen mehrere Bands die nicht so gut waren. Nur bei einer Band war eine Sängerin dabei, die gut Singen konnte, aber durch Hip-Hop-Unterbrechungen eines weitern Bandmitglieds wurde die gesamte Performance einfach schlecht.
Vor dem eigentlichen Höhepunkt des Abends kam noch eine interessante Gruppe, von der ich leider nicht mehr den Namen weiß. Auf jedem Fall spielten sie eine Mischung aus Reggae, Jazz und Hip-Hop, klang interessant und war auf jedem Fall besser als alles was vorher aufgetreten ist.
Danach kam der Höhepunkt des Abends: Bedouin Soundclash. Die haben richtig starken, gute Laune Rock gespielt, mindestens 30 Minuten voll auf die Mütz', einfach nur geil.
Die ganze Halle war am Toben. Bedouin Soundclash ist eine kanadische Bang, die aus Ontario kommt und hier in Kanada sehr bekannt ist und wohl schon, verständlicherweise, ein Paar Chart-Erfolge hatte. Ihr müsst unbedingt auf ihre Homepage mal in deren Musik reinhören. Ein bekannter Titel von ihnen wird direkt als Intro abgespielt. Kleine Anmerkung, die Bühnenperformance ist mehr E-Gitarren lastig.
P.S.: Kommentare sind in meinem Blog möglich, wie ein Paar schon rausgefunden haben. Also fleißig Kommentare abgeben!
Montag, 17. September 2007
Kino und Anzeigetafel
Auf dem Weg gab es viele Schießereien, viele Tote und einige überraschende Wendungen in der Geschichte, also mein Fazit: Wer Western mag, nichts wie rein, wer keine Western mag wird den Film auch nicht mögen. Empfehle aber die englische Fassung nur anzusehen, wenn man sehr gut Englisch kann, da alle Schauspieler einen sehr breiten "Western-Dialekt" sprachen und schwer zu verstehen waren.
Anschließend nach dem Kino ab in eine lokale Bar, wie es die Tradition vorgibt. Auf dem Rückweg dachten wir, wir hätten zu viel zu getrunken oder das U-Bahn System hat eine neue Station erhalten, als wir diese Anzeigetafel am Bahnhof gesehen haben, nächster Zug nach YUMA ähh nein......
Donnerstag, 13. September 2007
TIFF
Kurz zur TIFF: sie ist - wie der Name schon sagt - ein Festival für Filme. In den Kinos von Toronto werden die Filme zum ersten Mal dem Publikum präsentiert. Selbst Stars wie Brad Pitt sind dann hier in T.O., um ihren Film zu präsentieren.
Ich war allerdings in einer Premiere eines deutschen Films. Die Eintrittskarte schenkte mir ein deutscher Filmstudent.
Noch mal danke an dieser Stelle für die Karte!
Der Film hieß: "And Along Come Tourists (Am Ende kommen Touristen)". Der Film handelte von einem Zivi, der seinen Zivildienst in Auschwitz durchführt. Im Film wurden die Konflikte und Probleme der Anwohner Oświęcim (Auschwitz) dargestellt. Die Probleme und Konflikte werden sehr beeindruckend durch den Zivi und seiner Arbeit mit einem ehemaligen Insassen des Lagers dargestellt.
Meiner persönlichen Meinung nach, ist der Film sehenswert, da er eine interessante Sichtweise zeigt, wie man mit der schrecklichen Vergangenheit lebt, leben muss, umgeht und umzugehen lernt.
CN-Tower
Aber die Besucherplattform ist immer noch die höchste der Welt!
Also meine Bilder werden dann nur noch vom zweithöchsten Gebäude der Welt sein:-(, aber von der höchsten Plattform:-).
Ergänzung:
Wie ich gerade gelesen hab, wurde der Rekord mehr als 30 Jahre gehalten! Seit 30 Jahre wurde also kein höheres freistehendes Gebäude fertiggestellt, ist schon krass.
Montag, 10. September 2007
Late Fall International Orientation
Das Programm umfasste Vorträge über den Kulturschock, "die" kanadische Kultur, das Land Kanada und die Einwanderungsbestimmungen. Zwischendurch wurden kleine Spiele eingebaut, um sich gegenseitig kennen zulernen. Aber das eigentlich interessante am dem Tag war der Verkauf von Tickets für die Ausflüge zum CN-Tower und zu den Niagara Falls. Für den CN-Tower hab ich noch Tickets erhalten, für den Ausflug zu den Falls leider nicht :-(((.
Zum CN-Tower ging's direkt im Anschluss.
Es war wie schon vor drei Jahren einfach nur beeindruckend wie hoch der Tower ist und wie grandios die Aussicht ist, obwohl die Tickets nur für die erste Aussichtsplattform waren. Nach ca. 2 Stunden ging's schon wieder viel zu früh runter. Um den Tag dann gemütlich inoffiziell ausklingen zulassen ging's in die Bar Green Room mit den anderen Studenten. Nach ein paar Pitcher war der anstrengend, aber schöne Tag beendet.
Ich kann schon euch schon fragen hören, wo sind die Fotos??
Diesmal gibt's nur eine Handvoll, aber ich werde noch mal hochfahren und dann ganz viele Fotos machen.
Aber hier schon mal ein Vorgeschmack:
Fünf Wochen
Mein persönliches Fazit bis jetzt ist: T.O. ist einfach schön. Und gut, dass ich mich entschieden habe, das Auslandssemester zu machen!
Klar, war es am Anfang etwas stressiger mit der Wohnungssuche, aber wenn ich so meine Blog-Einträge durchblättere, hatte ich trotzdem viel Zeit für Sightseeing und sonstige Annehmlichkeiten. Mit dem Wetter hatte ich auch richtig Glück. Wie im Toronto Star zu lesen war, ist dieser Sommer der trockenste Sommer seit 50 Jahren.
Meine Kurse scheinen nach der ersten Vorstellung auch okay zu sein, mal schauen wie sich das im Semester fortsetzt, aber wie schon rechts zu lesen ist: Et kütt wie et kütt, et hätt noch immer jot jejange.
Mit diesem Motto blicke ich gespannt auf die restliche Zeit und bin der festen Überzeugung, dass sie genauso genial wird wie die ersten Wochen!
Sonntag, 9. September 2007
Kochen
Hab mal meine Kochkünste fotografisch festgehalten und wollte euch dies nicht vor enthalten.
Das Endprodukt sollten Pfannkuchen sein:-).
Los geht's mit dem Kochen:
Milch und Eier sind schon im Teig, nochmal kurz ins Rezept schauen und weiter geht's.
Nach einer halben Stunde Teig ruhen lassen, der Erste von fünf fertigen Pfannkuchen.
Die Ersten zwei hatten von der Konsistenz her Ähnlichkeiten mit Fladenbrot oder Wraps, aber nach Zugabe von mehr Milch waren die Letzten dann perfekt und lecker.
Nach einer guten Putzaktion sah die Küche auch wieder Annehmbar aus:
Donnerstag, 6. September 2007
Erste richtige Vorlesungen
Ist auch kein Wunder, die Vorlesungen sind an der Uni sind richtig losgegangen und ich musste erstmal die Eindrücke verarbeiten.
Mein erster Eindruck war:
Es gibt doch eine Menge Studenten an der YorkU. Bisher hatte ich den Campus nur während der Summerschool oder halt zur Einführungswoche erlebt und mein Eindruck war einfach mal menschenleer. Und dann der erste Tag: Das ein so großer Campus soll voll mit Menschen sein kann hätte ich nicht gedacht. Aber wenigstens läuft die Hälfte ähnlich verplant wie ich auf der Suche nach Gebäuden und Räumen übers Gelände. Aber zumindest saß ich immer in der richtigen Vorlesung. Nicht wie zwei Kommilitonen, die nach einer Viertelstunde fragten, ist das hier der Geschichtskurs?
Zweiter Eindruck:
Mit meiner Kurswahl hatte ich wohl richtig Glück:
- Computer Vision ist nicht der Integral-Prof, sondern diesmal jemand anderes und es scheint ganz interessant zu werden
- Data Mining freundliche Professorin, gut zu verstehen
- in Software Re-Engineering gibt es keine Prüfung, mal schauen, ob das gut oder schlecht ist
- nur Artificial Intelligence, mein Undergraduate-Kurs, scheint schwerer zu werden, SAT und lösen von SAT vorwärts, rückwärts und seitwärts. (Für alle, die nicht mehr wissen was ist SAT ist, einfach mal im Witt Skript blättern, der Rest, der es noch nie wusste: Es ist interessantes Problem der theoretischen Informatik, das man beliebig komplex behandeln kann:).
Die Frage, die sich mir dabei stellte: Bin ich der erste Master-Student der vier Kurse nimmt, bzw. der vorgeschrieben bekommen hat, dass man vier Kurse belegen soll?
Wäre denkbar für die Beantwortung der Frage durch die Leser dieses Blogs.
Montag, 3. September 2007
Candian International Air Show
(Anmerkung: Die Jets haben alle ihre Flugmanöver getrennt voneinander aufgeführt, nur anschließend sind sie im Formationsflug vorbeigeflogen.)
Ähnliche Reden wurden immer wieder im Laufe der Show bei Ankunft von militärischen Flugmaschinen gehalten.
Anschließend sind die drei Maschinen im Formationsflug geflogen:
Nachher ging's weiter mit verschiedenen Kunstflugmaschinen. Geniale Flugmanöver, die scheinbar jeglicher Physik trotzen. Zwischendurch wurde auch die Transportmaschine der kanadischen Luftwaffe vorgestellt. Danach kam dann auch wieder ein Kampfjet zur Show, die F-18 Superhornet: wieder starke Flugmanöver mit einem Nahe-Mach-Flug. Außerdem wurde noch eine Search-and-Rescue Operation demonstriert. Nun erst mal ein Paar Eindrücke:
Nach ca. 4 Stunden kam dann der Höhepunkt und gleichzeitig das Ende der Show mit der Ankunft der Snowbirds. Die Snowbirds sind eine Einheit der kanadischen Luftwaffe, die sich auf Flugakrobatik spezialisiert hat. Von Loopings und Rollen im Formationsflug, bis das zwei oder zweimal zwei Maschine direkt aufeinander zu fliegen war alles dabei was zu einer Flugshow gehört.
Sogar für Romantiker hatte sie ein Flugmanöver dabei:
Mein Fazit der Show: Einfach genial, aber sehr patriotisch, durch die Reden die immer wieder gehalten wurden. Nur ein bisschen Schatten wäre nicht schlecht gewesen bei einem 4,5 Stunden Programm, aber dank Sonnencreme mit Faktor 50 bekommt selbst ein Informatiker keinen Sonnenbrand :-).
Samstag, 1. September 2007
Toronto Islands
Heute entschied ich mich die Toronto Islands zu besuchen. Es war einfach genial. Bei der Überfahrt zu den Islands bekam ich schon mal eine kleine Vorschau auf die Flugschau zusehen, die heute und morgen stattfindet. Da die Flugshow etwas weiter Richtung Westen über dem See stattfindet, hatte ich auf der Überfahrt einen guten Blick darauf. Der Hammer, was für Flugmanöver die machen. Das wird morgen ein schöner Spaß. Aber genug von morgen. Das Wetter war heute einfach genial, um die Inseln zu erkunden: knapp
Freitag, 31. August 2007
Wohnung
Wo fährt man da hin?
Wo sonst:).
Und wenn man schon mal da ist kann man auch gleich Mittagessen:
Nach anderthalb Stunden hatte ich alles. Auf zur Kasse und ab in den Bus.
Meine Einkäufe:
Hier erstmal ein Paar Bilder von der Wohnung:
Riesig, oder? ;)
Hier die Wand ohne Poster:
Hier mit, sieht direkt viel besser aus.
TA-Day
Zu Beginn gab's erst mal Kaffee und Muffins und dann ging's ab in den Kinosaal.
In der ersten Stunde, bekam man eine Einführung: wie unterrichte ich richtig und was hat man in der ersten Vorlesung zu beachten. Sehr interessant, auf was man alles achten soll: von Studenten das Gefühl geben, das sie willkommen sind, bis zum Thema "zeige den Studenten alle Hilfestellungen, die sie von der YorkU erhalten können". Nachher ging's weiter mit einer Podiumsdiskussion über Plagiate und ähnliches, das wird an der YorkU sehr hart behandelt. Wird festgestellt, dass man bei einer Übungsaufgabe ein Plagiat oder ähnliches abgeben hat, bekommt man in diesem Fach mindestens eine Note schlechter und muss zusätzlich eine Geldstrafe zahlen. Beim zweiten Mal sind die Strafen noch drastischer, bis hin zum Rauswurf. Außerdem hängt es noch davon ab, ob man im Master oder Bachelor ist, und im welchem Jahr man ist. Nach den Vorträgen wurde erst mal ein Lunch angeboten: Bagels, Käse, Marmelade, Yoghurt und Softdrinks.
Nachmittags hatte man die Wahl zwischen verschiedenen Vorträgen. Ich hab mir einen Vortrag angehört über die Einbindungen von ESL und schüchtern Studenten in den Unterricht. Der zweite Vortrag war über die verschiedenen Unterrichtsstile, die man führen kann, und dass man sich für einen Stil entscheiden soll.
Mein Fazit des Tages: So was sollte man in Deutschland auch einführen, wenn immer mehr Masterstudenten Übungen halten sollen. Das würde beiden Seiten helfen, den Masterstudenten und den Studenten in den Übungen. Man wird als Masterstudent dann wenigstens nicht mehr ins eiskalte Wasser, sondern nur noch ins kalte Wasser geworfen ;).
Mittwoch, 29. August 2007
Erste Tage an der Uni
Vormittags um 8:30 war eine kurze Vorstellung des Master-Programms, nachmittags um 2:30PM ging es dann weiter. Nachmittags wurden dann die verschiedenen Studentenvertretungen und deren Aufgaben vorgestellt.
Nach viel Leerlauf war somit der erste Tag an der Uni geschafft.
Der zweite Tag war schon interessanter für mich. Vormittags stellte sich der größte Teil der Professoren vor und erklärten ihr Forschungsgebiet. Für mich als Exchange Student ganz praktisch, so konnte ich wenigsten einen ersten Eindruck von meinen Profs gewinnen.
Der Unterschied zwischen kanadischen und deutschen Profs ist schon gewaltig. Hab zum Beispiel noch nie einen deutschen Prof bei einer offiziellen Veranstaltung in kurzer Hose und T-Shirt gesehen. Abends kam dann der nächste Kulturschock beim Wind down and Relax, d.h. gemütliches Treffen in einer der Bars auf dem Campus. Ein Prof kam auf mich zu: "Hey, I'm Erik. Are you are PhD or Master student?". Ist schon sehr interessant, wie locker manche Profs sind, mal schauen, ob sich das auch im Semester so fortsetzt.
Heute war erst mal Treffen in einem der Kinosäle auf dem Campus angesagt: 500 Sitzplätze. Es fand eine Vorstellung der Faculty of Graduate Studies statt. Gleich zu Beginn gab's erst mal Kaffee und Muffins. Dann ging's los, welche Vorteile es hat, an der YorkU zu studieren, welche Regeln zu beachten sind, was man alles noch machen muss usw. Viele Infos auf einmal und einige auch zum zweiten Mal.
Danach auf zur Einführung der Bib, na ja das Übliche, was man von einer Bib erwartet. Bis auf einen Punkt: benötigt man als Graduate Student ein Buch und dieses gibt es nicht, wird es ohne Nachfragen neu bestellt. Einfach stark.
Danach ab zum Computer Science Gebäude. Erstellen der Computer Science Accounts und kurze Führung durchs Gebäude.
Schon stark, was man hier als Graduate Student geboten bekommt,:Labore nur für Graduates, 24h Zugang zum Gebäude, unbegrenztes Drucken, im Laufe des Semester Semi-Privates Büro, in der Bib einen eigenen Bereich. Bin dafür, dass das in Deutschland für Masterstudenten auch eingeführt wird.
Morgen geht's dann weiter mit einem Tag über, wie unterrichte ich richtig. Für die Studenten hier ist das wichtig, da man hier im Master als TA (Teaching Assistant) eingesetzt wird, d.h. man hält Kurse, Tutorien, korrigiert Arbeiten etc.
Und nun zu guter Letzt noch meine vorläufige Kursplanung fürs Semester:
Graduate Kurse:
Software Re-Engineering
Computer Vision
Data Mining
Undergraduate Kurs:
Artificial Intelligence
Bin mal auf eure Kommentare zu meiner Kurswahl gespannt.