Sonntag, 30. September 2007

Nuit Blanche und das restliche Wochenende

Am Freitag stand mal wieder der Kauf einer neuen Monatskarte auf dem Programm. Nach zwei Stunden warten hatte ich endlich die Karte und weiß nun auch, dass man die Karte seit diesem Jahr auch online bestellen kann, wenn man bereits einmal eine gekauft. Sehr gut, dass mir das bis dahin keiner gesagt hat, ist ja schließlich schon meine dritte Karte.
Auf dem Rückweg bin ich auf dem Unigelände noch über einen Posterstand gestolpert und hab direkt mal ein weiters Poster gekauft. Jetzt sieht die lange Wand noch weniger kahl aus.
Hier mal ein Bild vom neuen Poster.
Hübsch, nicht ;-)?

Abends war dann House Party bei einer Freundin angesagt. Sie und ihre acht Mitbewohner haben ihre Freunde eingeladen. Endlich mal eine Party, wo zu 90% Englisch gesprochen wurde und nicht um halb Drei schon Feierabend war. Mein Fazit eine gelungene Party.
Gestern Nacht war hier in Toronto Nuit Blance. Die Nuit Blanche, Weiße Nacht, ist eine Nacht in der, die Kunstszene in Toronto mit vielen, vielen Ausstellungen und Veranstaltungen die Stadt mit Leben füllt und man somit die Mannigfaltigkeit der Kunstszene in Toronto zusehen bekommt. Die Nuit Blanche begann um 7:00PM und endete so gegen 7:00AM. Wir haben uns verschiedene Ausstellung und Veranstaltungen angeschaut. Für mich am Imposantesten war eine Kunstinstallation in der Ghoststation unter der BAY-Station. Es standen in dieser Ghoststation zwei Züge auf den alten Gleisbetten. Des weitern waren Lautsprecher versteckt montiert und erzeugten tiefe Töne, bis nahe an der Hörgrenze oder sogar im Infraschallbereich. Die Bässe wurden in bestimmten Rhythmen erzeugt und vermittelt dadurch eine sehr interessante bis bedrückende Atmosphäre. Die Bässe waren so kräftig, das man die Vibration an den Zügen spüren konnte. Das interessante an der Nuit Blanche war für mich auch wie viele Leute selbst noch 5:00AM und 6:00AM unterwegs waren.
Die Ghoststation:

Einer der Subwoofer:

Und hier mal eine Videoaufnahme, im Originalen heller, nur Google Video hat das Video abgedunkelt. Man kann leicht die Bässe hören, da das Mikrofon der Kamera nicht empfindlich genug ist im Niederfrequenz-Bereich.

Donnerstag, 27. September 2007

Assignments

So allmählich geht's mit der Uni los. Das erste Assignment (deutsch: Hausarbeit) wurde am Montag ausgegeben.
Das Assignment in Computer Vision muss bis zum 15. Oktober fertig sein und umfasst drei Aufgaben. Eine Mathematikaufgabe, die die Bereich Optik und Statistik abdeckt. Bei den anderen Aufgaben sind verschiedene Algorithmen zur Rauschunterdrückung und Objekterkennung zu implementieren. Mal schauen wie schwierig das wird.
Und am Wochenende soll das nächste Assignment folgen in Data Mining.
So soviel zu aktuellen News aus T.O., muss am Assignment weiter arbeiten.

Montag, 24. September 2007

Algonquin Park - Ausführlich

Am Freitag ging der Trip in den Algonquin Park los. Schön mit einem gelben amerikanischen Schulbus. Nach ca. 3 bis 4 Stunden sind wir im Algonquin Park angekommen, aber noch nicht auf dem Gelände der Outfitters.
Nach einer halben Stunde Fahrt auf einer Straße mitten im Park hält der Busfahrer an und fragt: "Does anybody know what we're looking for?". Einfach göttlich! Wie sich rausstellte, waren wir auf der richtigen Straße und nach einer weiteren halben Stunde Fahrt waren wir um ca. 22:30 da. Wir bezogen direkt unsere Hütte. Anschließend gemütlich ans Lagerfeuer gesetzt und den Abend hungrig genossen mit einem Bier, denn das erste Essen gab's erst am nächsten Morgen:-(.
Am nächsten Tag nach einem amerikanischen Frühstück ging es nach einer kurzen Einweisung mit der Kanutour los. Zwei Portagen später sind wir an unserem Platz fürs Mittagessen angekommen. Nach einer ausgiebigen Pause ging's wieder zurück. Auf dem Rückweg musste unsere Tourguide noch andere Kanufahrer aus dem Wasser fischen, die bei dem Wind mit ihrem Kanu gekentert sind. Aber zum Glück is alles gut gegangen. Der Rückweg führte durch einen See über einen 2 bis 3 Kilometer langen Fluss in den See an dem unsere Hütte liegt. Nur an dem Tag war der Rückweg über den See so gut wie unmöglich. Das Wetter war zwar relativ warm, aber windig. Wir kamen also aus dem Fluss auf den See raus und wurden erstmal von einer Seeseite zur andern Seeseite getrieben. Wieder auf der richtigen Seite angekommen, entschieden wir uns, das Kanu zu verlassen und es hinter uns herzuziehen, da wir bei dem Wellengang und dem Wind keine Kontrolle mehr über das Kanu hatten. Hinterherziehen war möglich, da das Wasser uns nur etwa bis Kniehöhe oder etwas über Kniehöhe reichte. Mir nur bis etwa unters Knie ;-). Nach einer guten halben bis dreiviertel Stunde Marsch im Wasser sind wir am Lagerplatz angekommen. Zumindesten sind wir nicht gekentert wie ein Kanu aus unserer Gruppe. Nichts wie raus aus den nassen Klamotten, Badehose an und ab in die Sauna zum Entspannen und Aufwärmen.
Nun erstmal Eindrücke vom Platz und der Kanutour. (Sollte keine Slideshow erscheinen hier der Link zum Album. Google hat momentan Probleme mit der Slideshow)

Am Sonntag war eine Wandertour durch die kanadische Wilderness angesagt. Man konnte den beginnenden Indian Summer mit seinen Farben sehen. Es war einfach nur beeindruckend. Nach drei Stunden war die Wandertour beendet und es gab Mittagessen. Dann hieß es schon packen und noch ein bisschen Chillen am See. Die Tour hätte einfach noch einen Tag länger sein sollen, bei dem schönen Wetter am Sonntag.
Sollte keine Slideshow erscheinen hier der Link

Sonntag, 23. September 2007

Algonquin Park - Erste Eindrücke

Bin gerade vom Wochenende Trip in den Alqonquin Park zurückgekommen und wollte euch kurz ein Paar Eindrücke zeigen. Für mehr bin ich zu müde ;-).
Einer genauer Bericht und mehr Fotos folgen morgen.
Nur eins verrate ich schon mal es war genial!



Mittwoch, 19. September 2007

Yorkfest

Am Dienstagabend haben eine Bekannte und ich uns das Yorkfest angeschaut. Das "Festival" war nichts besonders, alle Vereine, die es auf und um den Campus gibt, und einige Firmen haben sich präsentiert. Mehr als Werbegeschenk und viel Trubel war nicht.
Aber anschließend sind wir zum Konzert gegangen, das im Rahmen des Festivals stand findet. Das Beste war, das es für YorkU-Student und dessen Gast kostenlos ist, also für uns beide!
Es fand auf dem Campus in der Indoor-Tennishalle statt. Eine riesige Halle, ausgelegt für über 4000 Zuschauer, aber an diesem Abend nicht mal zu einem Drittel gefüllt.
Die erste Band des Abends war Symphony of Nine, starke Rockmusik, mit einem Frontmann der eine Mischung aus Freddy Mercury, einen Sänger von den Stones und / oder AC/DC darstellte. Aber starke Show, die er abgezogen hat.
Anschließend kamen mehrere Bands die nicht so gut waren. Nur bei einer Band war eine Sängerin dabei, die gut Singen konnte, aber durch Hip-Hop-Unterbrechungen eines weitern Bandmitglieds wurde die gesamte Performance einfach schlecht.
Vor dem eigentlichen Höhepunkt des Abends kam noch eine interessante Gruppe, von der ich leider nicht mehr den Namen weiß. Auf jedem Fall spielten sie eine Mischung aus Reggae, Jazz und Hip-Hop, klang interessant und war auf jedem Fall besser als alles was vorher aufgetreten ist.
Danach kam der Höhepunkt des Abends: Bedouin Soundclash. Die haben richtig starken, gute Laune Rock gespielt, mindestens 30 Minuten voll auf die Mütz', einfach nur geil.
Die ganze Halle war am Toben. Bedouin Soundclash ist eine kanadische Bang, die aus Ontario kommt und hier in Kanada sehr bekannt ist und wohl schon, verständlicherweise, ein Paar Chart-Erfolge hatte. Ihr müsst unbedingt auf ihre Homepage mal in deren Musik reinhören. Ein bekannter Titel von ihnen wird direkt als Intro abgespielt. Kleine Anmerkung, die Bühnenperformance ist mehr E-Gitarren lastig.

P.S.: Kommentare sind in meinem Blog möglich, wie ein Paar schon rausgefunden haben. Also fleißig Kommentare abgeben!

Montag, 17. September 2007

Kino und Anzeigetafel

Am Sonntag sind wir mal wieder zu Dritt ins Kino eingefallen und haben uns den Western 3:10 to YUMA angesehen. Die Handlung entsprach dem üblichen Western, ein Schwerverbrecher soll zu einem Zug gebracht werden, der den Gangster zum Gefängnis führen soll.
Auf dem Weg gab es viele Schießereien, viele Tote und einige überraschende Wendungen in der Geschichte, also mein Fazit: Wer Western mag, nichts wie rein, wer keine Western mag wird den Film auch nicht mögen. Empfehle aber die englische Fassung nur anzusehen, wenn man sehr gut Englisch kann, da alle Schauspieler einen sehr breiten "Western-Dialekt" sprachen und schwer zu verstehen waren.
Anschließend nach dem Kino ab in eine lokale Bar, wie es die Tradition vorgibt. Auf dem Rückweg dachten wir, wir hätten zu viel zu getrunken oder das U-Bahn System hat eine neue Station erhalten, als wir diese Anzeigetafel am Bahnhof gesehen haben, nächster Zug nach YUMA ähh nein......

Donnerstag, 13. September 2007

TIFF

Am Mittwoch Abend habe ich mir die Filmpremiere eines Films auf der TIFF (Toronto International Film Festival) angesehen.
Kurz zur TIFF: sie ist - wie der Name schon sagt - ein Festival für Filme. In den Kinos von Toronto werden die Filme zum ersten Mal dem Publikum präsentiert. Selbst Stars wie Brad Pitt sind dann hier in T.O., um ihren Film zu präsentieren.
Ich war allerdings in einer Premiere eines deutschen Films. Die Eintrittskarte schenkte mir ein deutscher Filmstudent.
Noch mal danke an dieser Stelle für die Karte!
Der Film hieß: "And Along Come Tourists (Am Ende kommen Touristen)". Der Film handelte von einem Zivi, der seinen Zivildienst in Auschwitz durchführt. Im Film wurden die Konflikte und Probleme der Anwohner Oświęcim (Auschwitz) dargestellt. Die Probleme und Konflikte werden sehr beeindruckend durch den Zivi und seiner Arbeit mit einem ehemaligen Insassen des Lagers dargestellt.
Meiner persönlichen Meinung nach, ist der Film sehenswert, da er eine interessante Sichtweise zeigt, wie man mit der schrecklichen Vergangenheit lebt, leben muss, umgeht und umzugehen lernt.

CN-Tower

So schnell können sich die Dinge ändern. Am Samstag war ich noch auf dem höchsten freistehendem Gebäude der Welt und nun sind alle Besuche nur noch auf dem zweiten höchsten Gebäude der Welt (Quelle: Toronto Star), denn der im Bau befindliche Burj Dubai Wolkenkratzer hat den CN-Tower abgelöst. Der Burj Dubai Wolkenkratzer soll Ende des nächsten Jahres mit einer Höhe von 800 Meter fertiggestellt werden. Zum Vergleich der CN-Tower ist "nur" 553 Meter hoch.
Aber die Besucherplattform ist immer noch die höchste der Welt!
Also meine Bilder werden dann nur noch vom zweithöchsten Gebäude der Welt sein:-(, aber von der höchsten Plattform:-).

Ergänzung:

Wie ich gerade gelesen hab, wurde der Rekord mehr als 30 Jahre gehalten! Seit 30 Jahre wurde also kein höheres freistehendes Gebäude fertiggestellt, ist schon krass.

Montag, 10. September 2007

Late Fall International Orientation

Es fing viel zu früh für einen Samstag an. Mein Wecker klingte um 6:00 Uhr nach nur vier Stunden Schlaf. Aber nach zwei Tassen Kaffee und einem kräftigen Frühstück, Aufbruch zur YorkU zur Orientation für die Austauschstudenten und die internationalen Studenten. Zur Erklärung, inter. Studenten führen ein komplettes Studium durch, Austauschstudent, sowie ich, nur ein bis zwei Semester.
Das Programm umfasste Vorträge über den Kulturschock, "die" kanadische Kultur, das Land Kanada und die Einwanderungsbestimmungen. Zwischendurch wurden kleine Spiele eingebaut, um sich gegenseitig kennen zulernen. Aber das eigentlich interessante am dem Tag war der Verkauf von Tickets für die Ausflüge zum CN-Tower und zu den Niagara Falls. Für den CN-Tower hab ich noch Tickets erhalten, für den Ausflug zu den Falls leider nicht :-(((.
Zum CN-Tower ging's direkt im Anschluss.
Es war wie schon vor drei Jahren einfach nur beeindruckend wie hoch der Tower ist und wie grandios die Aussicht ist, obwohl die Tickets nur für die erste Aussichtsplattform waren. Nach ca. 2 Stunden ging's schon wieder viel zu früh runter. Um den Tag dann gemütlich inoffiziell ausklingen zulassen ging's in die Bar Green Room mit den anderen Studenten. Nach ein paar Pitcher war der anstrengend, aber schöne Tag beendet.
Ich kann schon euch schon fragen hören, wo sind die Fotos??
Diesmal gibt's nur eine Handvoll, aber ich werde noch mal hochfahren und dann ganz viele Fotos machen.
Aber hier schon mal ein Vorgeschmack:

Fünf Wochen

Heute habe ich auf den Kalender geschaut und mit Erschrecken festgestellt, dass schon mehr als ein Monat hier in Kanada vergangen ist. Wie schnell doch die Zeit vergeht, eigentlich viel zu schnell. Jetzt sind es nicht einmal mehr 4 Monate, die ich noch hier bin:-(. Und ich sag bewusst schon und nicht erst denn:
Mein persönliches Fazit bis jetzt ist: T.O. ist einfach schön. Und gut, dass ich mich entschieden habe, das Auslandssemester zu machen!

Klar, war es am Anfang etwas stressiger mit der Wohnungssuche, aber wenn ich so meine Blog-Einträge durchblättere, hatte ich trotzdem viel Zeit für Sightseeing und sonstige Annehmlichkeiten. Mit dem Wetter hatte ich auch richtig Glück. Wie im Toronto Star zu lesen war, ist dieser Sommer der trockenste Sommer seit 50 Jahren.
Meine Kurse scheinen nach der ersten Vorstellung auch okay zu sein, mal schauen wie sich das im Semester fortsetzt, aber wie schon rechts zu lesen ist: Et kütt wie et kütt, et hätt noch immer jot jejange.
Mit diesem Motto blicke ich gespannt auf die restliche Zeit und bin der festen Überzeugung, dass sie genauso genial wird wie die ersten Wochen!

Sonntag, 9. September 2007

Kochen

Heute mal ein ganz ungewöhnlicher Blog-Eintrag von mir.
Hab mal meine Kochkünste fotografisch festgehalten und wollte euch dies nicht vor enthalten.
Das Endprodukt sollten Pfannkuchen sein:-).

Los geht's mit dem Kochen:

Milch und Eier sind schon im Teig, nochmal kurz ins Rezept schauen und weiter geht's.So der Teig ist fertig und wie man sieht Zucker und Mehl gab's nur 2 Kilo-Packung, genügend für mich für die nächsten drei Jahre :-).
Nach einer halben Stunde Teig ruhen lassen, der Erste von fünf fertigen Pfannkuchen.

Die Ersten zwei hatten von der Konsistenz her Ähnlichkeiten mit Fladenbrot oder Wraps, aber nach Zugabe von mehr Milch waren die Letzten dann perfekt und lecker.
Nach einer guten Putzaktion sah die Küche auch wieder Annehmbar aus:

Donnerstag, 6. September 2007

Erste richtige Vorlesungen

Nachdem ich euch letztes Wochenende richtig zu gespamt habe, dauert der jetzige Eintrag wieder knapp eine Woche. Ich sollte mich schämen;).
Ist auch kein Wunder, die Vorlesungen sind an der Uni sind richtig losgegangen und ich musste erstmal die Eindrücke verarbeiten.

Mein erster Eindruck war:
Es gibt doch eine Menge Studenten an der YorkU. Bisher hatte ich den Campus nur während der Summerschool oder halt zur Einführungswoche erlebt und mein Eindruck war einfach mal menschenleer. Und dann der erste Tag: Das ein so großer Campus soll voll mit Menschen sein kann hätte ich nicht gedacht. Aber wenigstens läuft die Hälfte ähnlich verplant wie ich auf der Suche nach Gebäuden und Räumen übers Gelände. Aber zumindest saß ich immer in der richtigen Vorlesung. Nicht wie zwei Kommilitonen, die nach einer Viertelstunde fragten, ist das hier der Geschichtskurs?

Zweiter Eindruck:
Mit meiner Kurswahl hatte ich wohl richtig Glück:
  • Computer Vision ist nicht der Integral-Prof, sondern diesmal jemand anderes und es scheint ganz interessant zu werden
  • Data Mining freundliche Professorin, gut zu verstehen
  • in Software Re-Engineering gibt es keine Prüfung, mal schauen, ob das gut oder schlecht ist
  • nur Artificial Intelligence, mein Undergraduate-Kurs, scheint schwerer zu werden, SAT und lösen von SAT vorwärts, rückwärts und seitwärts. (Für alle, die nicht mehr wissen was ist SAT ist, einfach mal im Witt Skript blättern, der Rest, der es noch nie wusste: Es ist interessantes Problem der theoretischen Informatik, das man beliebig komplex behandeln kann:).
Heute hatte ich auch die Zulassung zum Kurs Artificial Intelligence bekommen und wollte mich direkt dafür Einschreiben, ging es nicht wegen der Überschreitung der maximalen Credits pro Semester. Auf zur Graduate Assistant und klären lassen. Leider konnte sie mir direkt nicht helfen, will mir aber in den nächsten Tagen per Mail bescheid geben. Bin mal gespannt, was da rauskommt.
Die Frage, die sich mir dabei stellte: Bin ich der erste Master-Student der vier Kurse nimmt, bzw. der vorgeschrieben bekommen hat, dass man vier Kurse belegen soll?
Wäre denkbar für die Beantwortung der Frage durch die Leser dieses Blogs.

Montag, 3. September 2007

Candian International Air Show

Gestern war ich auf der CIAS. Es war einfach der Hammer, was die teilweise mit den Maschinen veranstalten können. Zunächst wurde die amerikanische und die kanadische Nationalhymne gespielt, und eine kurze Rede gehalten, zu Ehren der Soldaten, die sich noch im Einsatz befinden oder im Einsatz gefallen sind. Angefangen hat das Programm dann mit den Flugmanövern einer P-15 Mustang, ein amerikanischer Jäger aus dem zweiten Weltkrieg. Von Loopings bis Rollmanövern, hat der Pilot alles aus seiner Maschine rausgeholt. Sehr beeindruckend, was man mit der alten Maschine alles anstellen kann. Anschließend Ankunft einer F-16. Einfach nur stark, was ein Pilot mit diesem modernen Kampfjet vorführen kann, unglaublich. Doch dann wurden meine Kenntnisse von möglichen Flugmanövern mit der Ankunft einer F-22 Raptor über den Haufen geworfen. Beide Jets veranstalteten Flugmanöver wie Square-Loops, d.h. einen quadratischen Looping fliegen, über Inverter Dirty Pass, d.h. Kopfüber mit ausgefahrenem Fahrwerk bis hin zu extrem langsamen Flugmanövern. Doch dann machte die Raptor etwas, was ich nie für möglich gehalten hätte: in den Steigflug gehen, stoppen und langsam kontrolliert rückwärts sinken mit der Nase nach oben und dann aus dieser Lage wieder beschleunigen, einfach der Wahnsinn! Zu Ehren der Soldaten flogen beide Maschine extrem langsam im ca. 45° Winkel am Publikum vorbei, wobei jeweils eine kurze Rede zu Ehren der Soldaten vorgetragen und die Hymne der Streitkräfte gespielt wurde.
(Anmerkung: Die Jets haben alle ihre Flugmanöver getrennt voneinander aufgeführt, nur anschließend sind sie im Formationsflug vorbeigeflogen.)
Ähnliche Reden wurden immer wieder im Laufe der Show bei Ankunft von militärischen Flugmaschinen gehalten.
Anschließend sind die drei Maschinen im Formationsflug geflogen:



Nachher ging's weiter mit verschiedenen Kunstflugmaschinen. Geniale Flugmanöver, die scheinbar jeglicher Physik trotzen. Zwischendurch wurde auch die Transportmaschine der kanadischen Luftwaffe vorgestellt. Danach kam dann auch wieder ein Kampfjet zur Show, die F-18 Superhornet: wieder starke Flugmanöver mit einem Nahe-Mach-Flug. Außerdem wurde noch eine Search-and-Rescue Operation demonstriert. Nun erst mal ein Paar Eindrücke:

Nach ca. 4 Stunden kam dann der Höhepunkt und gleichzeitig das Ende der Show mit der Ankunft der Snowbirds. Die Snowbirds sind eine Einheit der kanadischen Luftwaffe, die sich auf Flugakrobatik spezialisiert hat. Von Loopings und Rollen im Formationsflug, bis das zwei oder zweimal zwei Maschine direkt aufeinander zu fliegen war alles dabei was zu einer Flugshow gehört.

Sogar für Romantiker hatte sie ein Flugmanöver dabei:

Mein Fazit der Show: Einfach genial, aber sehr patriotisch, durch die Reden die immer wieder gehalten wurden. Nur ein bisschen Schatten wäre nicht schlecht gewesen bei einem 4,5 Stunden Programm, aber dank Sonnencreme mit Faktor 50 bekommt selbst ein Informatiker keinen Sonnenbrand :-).

Samstag, 1. September 2007

Toronto Islands

Heute entschied ich mich die Toronto Islands zu besuchen. Es war einfach genial. Bei der Überfahrt zu den Islands bekam ich schon mal eine kleine Vorschau auf die Flugschau zusehen, die heute und morgen stattfindet. Da die Flugshow etwas weiter Richtung Westen über dem See stattfindet, hatte ich auf der Überfahrt einen guten Blick darauf. Der Hammer, was für Flugmanöver die machen. Das wird morgen ein schöner Spaß. Aber genug von morgen. Das Wetter war heute einfach genial, um die Inseln zu erkunden: knapp 25°, sonnig und leichter Wind. Bin gemütlich über die östlichen Inseln gelaufen, so ca. 5 -7 km dürften es gewesen sein, es war einfach herrlich! Genug von mir, lasse jetzt einfach mal Bilder sprechen.