Die Hütte liegt ca. 170 km nördlich von Toronto in einer einmalig schönen Landschaft.
Los ging's am Freitag mit dem Ausleihen der Autos. Zunächst wollte man uns die Autos nicht verleihen, weil keiner von uns 25 Jahre oder älter ist. Doch eine Stunde später haben wir die Autos dann doch noch bekommen. Mussten am Ende zusätzlich zu der Underage Fee (Strafgebühr wenn man unter 25 Jahre alt ist) noch 90 $ pro Auto für eine Versicherung bezahlen, aber wir hatte die Autos und somit konnte der Trip dann doch am Samstag starten.
Diesen Wagen hab ich gefahren:
Der Wagen hat nur den kleinen 3,8 Liter V6-Motor mit 200PS ;).
Und die zweite Fahrerin diesen Wagen:
Am Samstag ging's los. Ich hab erstmal bei einer Mitfahrerin Zwischenstopp gemacht, um dort ein Teil des Essens einzuladen. Da sie für das Wochenende Kuchen gebacken hatte, gab's dann zum Frühstück einen leckeren Schokoladenkuchen. Danke an dieser Stelle noch mal für den leckeren Kuchen!!!
Anschließend haben wir dann die Wagen mit Gepäck für drei Tage vollgepackt. Zum Glück stand uns noch ein weiterer Wagen zum Beladen zur Verfügung. In diesen Wagen verluden wir dann das Essen fürs Wochenende. Ohne diesen zusätzlichen Wagen wäre es echt eng geworden in den Autos. Der weitere Wagen gehörte einem UTOC Mitglied, der an diesem Wochenende Wartungsarbeiten an der Hütte geplant hatte. Er hat uns dann auch zur Hütte geleitet.
Nach ca. 4 Stunden Fahrt sind wir so gegen 1pm an der Hütte angekommen und haben uns erstmal eine leckere Brotzeit zubereitet. Nach der Stärkung unternahmen wir eine kurze Wanderung von drei Stunden durch die kanadische Wildnes. Die Landschaft war einfach schön. Im Anschluss gab's Kaffee und den leckeren Schokoladenkuchen. Nach einem guten Abendessen (Chilli con Carne) erkundeten wir eine der örtlichen Höhlen mit dem UTOC-Mitglied als Höhlenführer. Nach einer guten viertel Stunde klettern haben wir das Ende der Höhle erreicht. Dort verschnauft wir in einem kleinen Raum im absoluten Dunkeln erstmal ein paar Minuten. Dann ging's auch schon wieder zurück. Runter ist echt leichter als wieder Rauf, den da arbeitet die Schwerkraft gegen den Kletter ;-). Aber nach viertel Stunde war der Ausgang wieder erreicht. Auf jedem Fall ein lohneswert Abstecher. Denn Abend haben wir dann gemütlich vor dem Kamin ausklingen lassen.
Eindrücke des Tages:
Am Sonntag gab's erstmal ein ausgiebiges Frühstück, bevor wir um kurz nach 12:00 zur einer sechs Stunden Wanderung aufbrachen. Ihr habt richtig gelesen: 6 Stunden!! Aber wir hatten auch genügend Sandwichs für einen Lunch mitgenommen. Auf der Wanderung mussten wir unsere geplante Route ein bisschen abändern, da ein Biber durch einen Dammbau den Fluss neben unserem Weg aufgestaut hat und somit den Weg in einen See verwandelt hatte. Es ist einfach unglaublich wie Abwechslungsreich die kanadische Wildnes ist, von einer Heide / Prärie Landschaft übergehend zum dichtem Nadelwald, dann wieder offener Laubwald, zwischendurch Mischwald. Einfach unglaublich - schön.
Nach zwei Tagen ohne Dusche und viel Sport sind wir dann zu einem See in der Nähe gefahren und haben erstmal ein ausgiebiges Nachtbad genommen und - ihr ahnt es sicherlich schon - am See gab's wieder leckeren Kuchen. Hätte nie gedacht, dass ein Bad im kalten See so angenehm sein kann!
Am nächsten Tag war dann leider schon die Abreise:(. Auf dem Rückweg noch ein Zwischenstopp an einem malerischen Wasserfall und dann war das Wochenende auch schon leider vorbei.
Mein Fazit: Ein geniales Wochenende, sehr schöne Landschaft, geniale und lustige internationale Truppe, auf jeden Fall noch mal!
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